Wir waren ca. 350 Menschen vom Rathaus durch die Innere Brücke, am Athleteneck vorbei und noch ein bisschen in die Metzgerbach. Die Stille ist ein starkes Symbol für den Neuanfang!
Liebe engagierte Menschen in Esslingen, Schön, dass ihr dabei seid! Wir treffen uns am Alten Rathaus um 11:30 Uhr. Wir wollen es schaffen, dass wir deutschlandweit um 12 Uhr überall geschlossene Menschenketten haben! Dazu ist es wichtig, dass wir uns zügig entlang der Strecke verteilen.
11:30 Eintrudeln am Rathausplatz 12:00 Wir reichen uns schweigend die Hände, stehen 10 Minuten lang in Stille, es ist alles gesagt. Stille hat eine sehr große Kraft. 12:10 Wir alle halten ein leeres weißes Din A4-Blatt horizontal über unseren Köpfen nach oben als Symbol dafür, dass wir einen Restart brauchen, einen Neuanfang. Bitte bringt ein weißes leeres Blatt Papier mit. 12:15 Die Reihe bleibt stehen, aber nicht mehr schweigend. Um 12:30 endet der offizielle Teil der Menschenkette (Ende der angemeldeten Versammlung).
Wir suchen immer noch Ordner:innen, die uns unterstützen. Bitte schreibt uns eine Mail an esbrennt@klima-es.de mit eurer Handynummer. Danke!
Banner und Flyer: Parteizeichen sind bei der Demo nicht erwünscht. Das Bündnis versteht sich als überparteilich und ausdrücklich breiter als eine Klimademonstration. Wir stehen nicht „nur“ für Klimaschutz ein, sondern für alle vernetzten Themen, die unsere Lebensgrundlagen gefährden. Wir wollen möglichst viele miteinschließen, weil die Bereiche Klima, Gerechtigkeit, Frieden, Natur, Demokratie, Freiheit direkt ineinandergreifen.
Fotos und Videos: bei einer Menschenkette können die Initiator:innen nicht überall sein, deshalb freuen wir uns über Fotos und Videos, die uns erreichen. Hier ist ein Upload-Link, um Fotos und Videos an uns hochzuladen. Bitte schickt uns nicht alles, sondern sucht schon mal das Schönste aus. Wer was hochlädt ist einverstanden, dass das für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden darf (Urheber:innen ggf. im Dateinamen ersichtlich machen).
Wir freuen uns und sind seeeehr gespannt!
Ulrike Bär und Thomas Albrecht vom Bündnis für Klimagerechtigkeit Esslingen
Hitzerekorde, Flächenbrände, Wasserkrisen: unter dem Motto „Es brennt!“ rufen mehr als 20 Organisationen für den 3. Oktober 2026 um 12 Uhr zu Menschenketten in ganz Deutschland auf. Die Hauptstrecke verläuft vom Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bis zum Bundeskanzleramt in Berlin – gefüllt in Teilabschnitten von Menschen vor Ort. Zusätzlich bilden sich überall im Land Ketten zwischen Häusern, Dörfern und Städten.
Das Datum ist bewusst gewählt: Am Tag der Deutschen Einheit soll sichtbar werden, dass der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen keine Frage einzelner Milieus ist, sondern alle verbindet. Auch der Startpunkt hat Symbolkraft. Artikel 20a des Grundgesetzes verpflichtet den Staat, die natürlichen Lebensgrundlagen auch in Verantwortung für künftige Generationen zu schützen – 2021 hat das Bundesverfassungsgericht daraus eine konkrete Schutzpflicht des Staates gegenüber zukünftigen Generationen abgeleitet.
Wir, das Bündnis für Klimagerechtigkeit Esslingen haben uns spontan entschlossen bei der Menschenkette am 3. Oktober dabei zu sein, d.h. eine Perle der 670 km langen Menschenkette zu sein. Wir wollen ALLE Gruppen im Bündnis für Klimagerechtigkeit ansprechen mitzumachen, dabei zu sein, wie auch Menschen in Naturschutz- und Klimaverbänden, aus Landwirtschaft, Gesundheit, Demokratie, Kirche und Wissenschaft. Inzwischen sind über 70 Städte und Organisationen dabei!
Das Datum ist bewusst gewählt: Am Tag der Deutschen Einheit soll sichtbar werden, dass der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen keine Frage einzelner Milieus ist, sondern alle verbindet. Die Menschenketten sollen ausdrücklich überparteilich, friedlich und für alle offen sein. „Wir stehen auf – nicht gegen jemanden, sondern für etwas: für ein gutes Leben für alle, heute und in Zukunft.
Die Menschenkette findet am 3. Oktober auch in Esslingen statt! Das heißt, wir treffen uns auf dem Rathausplatz um 11:30 Uhr und bilden eine lange Kette durch Esslingens Fussgängerzonen Richtung Bahnhof. Der Ort ist bewusst gewählt: im Alten Rathaus tagen die Ausschüsse, hier trifft der Gemeinderat seine Entscheidungen.
Wie nutzt man eigentlich Carsharing – Am Montag 6.7. um 18:15 Uhr gibt’s dazu eine kurze, praktische Einführung
Carsharing – Auto nutzen ohne ein eigenes zu besitzen
Carsharing ist die Lösung, für alle die nur gelegentlich mal ein Auto brauchen, beispielsweise für Transporte, für eine Fahrt zu ungünstigen Zeiten oder an einen mit anderen Verkehrsmitteln schlecht erreichbaren Ort.
Gleichzeitig macht Carsharing öffentliche Räume frei. In der Regel nutzen 8 bis 20 Menschen gemeinsam ein Carsharing-Fahrzeug. Das braucht deutlich weniger Parkplätze und ermöglicht wertvollen öffentlichen Raum zu gewinnen, beispielsweise für Stadtgrün.
Gut funktionierendes Carsharing bietet unkompliziert buchbare Fahrzeuge, die in maximal 5 Gehminuten erreichbar sind. Das Auto ist damit sinnvolle Ergänzung zum öffentlichen Verkehr, zum Radverkehr und zum Zufussgehen. Deshalb ist der ökologische Verkehrsclub Deutschland (VCD) einer der Gründungsgesellschafter der Stuttgarter Stadtmobil AG und begleitet und unterstützt seither diese Carsharingorganisation.
Für Montag 6.7. bietet der VCD Esslingen zweierlei an:
Um 18:15 Uhr macht Thomas Albrecht eine kleine praktische Einführung: wie bucht man sich als Stadtmobil-Kund:in ein Stadtmobil Auto, wie einfach oder kompliziert ist das. Diese Information findet im Forum für Bürgerengagement in der Schelztorstrasse 38 statt, praktischerweise stehen fussläufig zwei Fahrzeuge von Stadtmobil, sodass auch das Öffnen eines Fahrzeugs gezeigt werden kann.
Um 19 Uhr werfen wir einen Blick auf Organisation und Entwicklung der Stadtmobil AG. In Vorbereitung der Hauptversammlung am 15.7. können wir diskutieren, wie sich “unsere” Stadtmobil entwickelt hat und welche Anforderungen wir für die Zukunft sehen.
Beide Veranstaltungen sind kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Ort: Forum für Bürgerengagement in der Schelztorstrasse 38 Kontakt: info@vcd-esslingen.de
Das Bündnis für Klimagerechtigkeit trifft sich wieder am Mo. 19. 5. von 19 bis 21 Uhr im Zentrum für Bürgerengagement, Schelztorstraße 38, 73728 Esslingen.
Alle Engagierten und Interessierten sind herzlich willkommen!
Energiegruppe, ESgrünt und die Mobilitätsinitiative sind dabei. Wir tauschen uns aus über aktuelle Themen. Herzlich Willkommen sind weitere Anliegen der Teilnehmer:innen.
Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Infos über Mieterstrom gibt es am Dienstag in der Esslinger Pliensauvorstadt. Die Regionalgruppe Esslingen der Teckwerke Bürgerenergie lädt ein zum Energieabend am 18. Februar um 19 Uhr im Mehrgenerationenhaus Esslingen-Pliensauvorstadt. An diesem Energieabend geht es um Mieterstrom und die Wahl des passenden Modells. Eingeladen ist Marius Menzel von den Teckwerken Bürgerenergie e.G. Menzel verspricht, umfassend über das Mieterstrommodell zu informieren. Das Mieterstrommodell ist nach den Worten der Veranstalter eine Möglichkeit, erneuerbare Energie direkt vor Ort zu nutzen. Dabei wird Solarstrom aus Photovoltaikanlagen, die auf den Dächern von Mehrfamilienhäusern installiert werden, direkt an die Wohneinheiten geliefert. Die Teckwerke Bürgerenergie setzen auch Mieterstromanlagen um und bieten dabei Unterstützung. Sie klären nach eigenen Worten offene Fragen zu den verschiedenen Optionen, beraten und informieren darüber, welche Schritte notwendig sind, um eine PV-Anlage erfolgreich umzusetzen. Dabei geht es auch um die Entscheidung, ob das Projekt selbst realisiert werden kann oder ob es sinnvoller ist, einen externen Dienstleister zu beauftragen. Die Energiegenossenschaft hat rund 1500 Mitglieder und versorgt mit ihren 70 PV-, Windkraft und Wasserkraftanlagen 1800 Haushalte. Die PV– und Windkraftanlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien werden mit dem Geld der Mitglieder finanziert. „Unsere Mitglieder und Kunden versorgen wir mit 100 Prozent Ökostrom, Gas und Wärme aus unseren Anlagen und machen Sie damit unabhängig von der alten Energiewelt“, heißt es in der Selbstdarstellung. Im Verbund mit über 130 anderen Genossenschaften könne trotz der regionalen Erzeugung eine überregionale Sicherheit für über 40 000 Menschen geschaffen werden. Bekanntere Projekte sind das Holzparkhaus in Wendlingen oder Anlagen auf den Dächern der Kolbstraße, des Ochsengässle und der Baugemeinschaft KDW in Kirchheim. jmf Anmeldung unter: energie@klimagerechtigkeit-esslingen.de
Wir möchten Euch herzlich zur nächsten öffentlichen Sitzung des Klimarats Esslingen einladen! Am 10. Oktober 2024 ab 18:00 Uhr habt Ihr die Möglichkeit, Euch über die aktuellen Maßnahmen und Diskussionen zur Klimapolitik in unserer Stadt zu informieren. Ein Gremium aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft soll dazu beitragen Stadt Esslingen auf dem Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen. Eure Teilnahme an der Sitzung ist ein wertvoller Beitrag: Je mehr Menschen sich für den Klimarat interessieren und bei öffentlichen Treffen dabei sind, desto mehr Gewicht erhält seine Arbeit für die Stadt. Wir freuen uns auf Euer Kommen und den gemeinsamen Austausch für eine nachhaltige Zukunft Esslingens!
Im Ratsinfosystem der Stadt Esslingen sind übrigens auch die Protokolle der bisherigen Sitzungen zu finden. Etwa eine Woche vor jeder Sitzung ist dort die jeweilige Tagesordnung mit den Unterlagen zu finden.
Als graue Energie bezeichnet man die Energiemenge, die für Bau, Transport und Entsorgung eines Gebäudes aufgewendet werden muss. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit eines Gebäudes sollte daher nicht nur der laufende Energiebedarf für den Betrieb, sondern auch die in den Mauern des Gebäudes gebundene graue Energie berücksichtigt werden. Häufig überwiegt der Anteil an grauer Energie den Anteil der während des Betriebs eines Gebäudes eingesetzten Energie.
Aber selbst wenn der Ausschreibungstext bestehen bliebe, muss sich die Stadt Esslingen ja an ihre eigenen Nachhaltigkeitsziele halten. Die Teilnehmer:innen im Werkstattverfahren können also nicht einfach den elegantesten Vorschlag auswählen, sondern müssen Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen.
Foto: Markus Binder, Architects for Future Esslingen
Hätte man früher beginnen müssen, über die Wärmewende zu diskutieren? Ganz sicher, aber bis zum Russischen Angriffskrieg war Heizenergie so günstig, dass das Interesse gering war.
Am 20.6.24 hat Steffen Petruch im Rahmen des siebten Esslinger Altstadtviertele seinen Vortrag „Energie für die Altstadt 2.0“ gehalten. Die Präsentation stellt er hier zur Verfügung.
Kaum ein anderes Gesetz hat im vergangenen Jahr für vergleichbar viel Aufregung gesorgt wie das neue Gebäudeenergiegesetz (GEG), besser bekannt als „Heizungsgesetz“. Ziel des Gesetzes ist es, den Umstieg auf erneuerbare Energien beim Heizen und damit den Klimaschutz voranzubringen. Was sieht das GEG im Einzelnen vor? Welche Förderungen gibt es und wo beantragt man sie?
Diese und weitere Fragen beantwortet die Klimaschutzagentur des Landkreises Esslingen in Zusammenarbeit mit der Regionalgruppe Esslingen der Teckwerke Bürgerenergieam 18.06.24 um 19 Uhr im Mehrgenerationen- und Bürgerhaus in der Pliensauvorstadt, Weilstr. 8