Klimarat Esslingen benannt

In seiner Sitzung am 6.12.2023 hat der Ausschuss für Technik und Umwelt die vorgeschlagenen (stimmberechtigten) Mitglieder bestätigt:

Ehrenamtliche Initiativen: Petra Schulz und Steffen Petruch
Industrie und Handwerk: Daniel Scharpf und Andreas Kleinhansl
Wissenschaft: Prof. Carla Cimatoribus und Prof. Markus Tritschler

Nicht stimmberechtigte Mitglieder sind Jörg Zou für die Stadtwerke, Sabrina Abt für die Esslinger Wohnungsbau und Lotta Raven für den Jugendgemeinderat sowie Vertreter:innen der Fraktionen des Gemeinderats.

Den Vorsitz hat die Stadtverwaltung.
Wir wünschen erfolgreiches Wirken!

Kommunale Wärmeplanung

Steffen Petruch hatte sich die von der Stadt Esslingen vorgelegte „Kommunale Wärmeplanung“ angeschaut und erläuterte sie nun am Montag 27.11.23 in einem Vortrag.
Obwohl wir ganz kurzfristig eingeladen hatten kamen 20 Personen, um zuzuhören, nachzufragen und zu diskutieren. Wir dokumentieren den Vortrag auf unserem youtube-Kanal,
seit 30.11. mit deutlich verbessertem Ton!

Viel Spass beim Anschauen!

Infoveranstaltung zur Kommunalen Wärmeplanung am Mo 27.11. 18:30

Die Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung für Esslingen liegen vor und wurden im Ausschuss für Technik und Umwelt am 8.11. vorgestellt.
Am 18. Dezember 2023 wird im Gemeinderat über den Plan entschieden.
Was steht drin und was bedeutet das für unsere Wärmeversorgung?
Steffen Petruch ist Leiter der Beratungsstelle kommunale Wärmeplanung in der Region Stuttgart-West und berät zahlreiche Städte und Gemeinden, er wird die wichtigsten Aspekte der kommunalen Wärmeplanung für Esslingen vorstellen, anschliessend ist Gelegenheit zur Diskussion!
27.11.2023 18.30 – 20.00 Uhr im Bürgerforum (Schelztorstr. 38)
Wir freuen uns auf ihre Teilnahme und den Austausch mit Ihnen!

Vertreter:innen für den Klimarat gewählt

Die Stadt Esslingen richtet aktuell den Klimarat ein, der sie bei der Umsetzung ihrer Klimaschutzziele unterstützt. Der Klimarat setzt sich aus stimmberechtigten Personen aus Wissenschaft, ehrenamtlichen Initiativen zum Klimaschutz, Industrie und Handwerk und weiteren beratenden Mitgliedern zusammen.

Das Bündnis für Klimagerechtigkeit hat in seiner Sitzung am 11.09.23 in einem offenen Wahlverfahren mit deutlicher Mehrheit zwei überzeugende Vertreter:innen gewählt:

Petra Schulz wohnt in Oberesslingen und beschäftigt sich seit 8 Jahren intensiv mit dem Thema Mobilität. Sie ist Vorsitzende des Verkehrsclubs Deutschland e.V., Kreisverband Esslingen und Vorstand des VCD Landesverbands. Durch ihr langjähriges Engagement verfügt sie über ein breit gefächertes Netzwerk und Erfahrung bezüglich kommunalpolitischer Zusammenhänge.

Steffen Petruch ist als Projektmanager für kommunalen Klimaschutz für die Klimaagentur des Landkreises Ludwigsburg tätig und lebt in Esslingen. Sein Spezialgebiet ist die Energie- und Wärmewende. Er überzeugt durch versierte Fachkenntnisse zum gesamten Klimaschutz und seiner Erfahrung in öffentlicher Verwaltung und deren Zusammenspiel mit der Kommunalpolitik.

Das Bündnis Klimagerechtigkeit begrüßt ausdrücklich die Einrichtung des Klimarats, mit dem die öffentlich fachliche Diskussion über Fragen des Klimaschutzes und der Klimawandelanpassung gefördert wird.

Reaction-Video von Steffen Petruch zum Vortrag von OB Matthias Klopfer in der Hochschule Esslingen

Esslingens OB Matthias Klopfer hat am 6. Juni 2023 im Rahmen des Studium Generale der Hochschule Esslingen einen Vortrag mit dem Titel „Best Practice – Energiewende am Beispiel der Stadt Esslingen“gehalten, den man sich auf Youtube anschauen kann.

Hier antwortet Steffen Petruch dem Oberbürgermeister per Video

Infoveranstaltung zur Kommunalen Wärmeplanung am Montag 24.7.

Die Kommunale Wärmeplanung gibt Auskunft, wie eine Wärmeversorgung für Esslingen gestaltet werden kann.

Welche Wärmeversorgung wird künftig die wirtschaftlichste sein?
Welche erneuerbaren Energien können genutzt werden?
In welchen Stadtteilen sind Wärmenetze geeignet?

Mit dem Klimaschutz- und Klimawandelanpassungsgesetz gibt das Land Baden-Württemberg allen Gemeinden die Chance, einen kommunalen Wärmeplan zu erstellen und fortzuschreiben. Die großen Kreisstädte müssen den Regierungspräsidien bis zum 31. Dezember 2023 einen Wärmeplan vorlegen.

In ihrer Veranstaltung am 24.7. um 18:30 Uhr informiert die Stadt Esslingen über den Stand der Dinge.

6.6. Best Practice – Energiewende am Beispiel der Stadt Esslingen

Und hier ein Hinweis auf eine Veranstaltung im Rahmen des Studium Generale. Der Esslinger OB Klopfer spricht über die Energiewende in Esslingen:

https://www.hs-esslingen.de/news/termine/termin/news/studium-generale-mit-ob-klopfer/

Die Veranstaltung findet hybrid statt, eine Anmeldung ist erforderlich.
Etwas mehr Information gibt es hier:

https://shop.freiheit.org/#!/Veranstaltung/GGUXS

Kommunalwahl 2024

2024 wird der Esslinger Gemeinderat neu gewählt. Der Termin steht noch nicht fest, aber Juni 2024 ist wahrscheinlich. Uns geht es im Moment zu langsam, wie Esslingen auf dem Weg zur Klimaneutralität voran kommt.

Reichen die von der Stadtverwaltung vorgelegten Konzepte? Müsste der Gemeinderat nicht darauf drängen, dass konkrete Massnahmenpakete auf den Tisch kommen mit klaren zeitlichen Fahrplänen?
Schliesslich macht die Erderwärmung keine Pause .

Wer Interesse hat, Strategien zu entwickeln ist herzlich zum Mitdenken eingeladen. Bitte melde Dich einfach über unser Kontaktformular!

„Das Stadtticket – zum Abschuss frei gegeben?“: Bildkorrektur

In der Zwiebel haben wir einen Artikel zum Stadtticket veröffentlicht, den wir unten zitieren (kursiver Text). Eine Leserin hat uns auf unser veraltetes Bild hingewiesen. Wir möchten uns für den Fehler entschuldigen: das Stadtticket kostet seit Januar 2023 3,50 statt 3 Eur, auch das ist schon ein Schritt in die falsche Richtung, im übrigen bleibt unsere Kritik an der Abschaffung. Das sehen Sie auch so? Dann schreiben Sie doch Stadtverwaltung und Gemeinderatsmitgliedern, was Sie darüber denken!

Wie kann man nur?
Das Esslinger Stadtticket ist ein Erfolgsmodell erster Klasse. Bei 3 Euro überlegt man sich doch, ob man mit dem Bus zum Wochenmarkt fährt oder ob Benzin und Parkgebühren zusammen nicht deutlich unattraktiver sind! Und genau so soll es sein.
Das Stadtticket ist ein wichtiger Baustein für nachhaltige Mobilität in Esslingen. Es soll verführen, den Nahverkehr zu nutzen. Damit werden Esslingens Busse besser ausgelastet, es verbessert sich das Sicherheitsgefühl, was vor allem in den Abendstunden ein Rolle spielt.
Wenn der Nahverkehr attraktiv ist, kann man auch überlegen, ob man sein selten genutzes Privatauto überhaupt braucht. Dass viele Autos selten in Gebrauch sind, kann man im Winter am Schneebelag sehen, manche sind so selten genutzt, dass zwischendrin die Batterie nachgeladen werden muss, damit sie zuverlässig anspringen. Carsharing-Autos dagegen sind häufiger unterwegs und dennoch gut verfügbar. Auf erhöhten Bedarf reagieren die Anbieter und eröffnen weitere Stationen mit zusätzlichen Fahrzeugen, sofern die Stadt Esslingen Stellplätze ausweist.
Ein Carsharing-Fahrzeug ersetzt zwischen 10 und 20 Privat-PkWs. So gewinnen wir Platz in den Städten: für Menschen mit Gehbehinderungen, die aufs Auto angewiesen sind, für Radfahrende und Flaneure, für Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrende und für Stadtbäume, die Hitze der Stadt in Zeiten des Klimawandels erträglicher machen.